Leseprobe

93 N O V E M B E R Christian Friedrich Gille und Asger John im Albertinum Philipp Morris-Stipendiatin Katrin Kunert in der Galerie Mitte Nachfahren übergeben bislang unbekannte Zeichnungen von Julius Schnorr von Carolsfeld ans Kupferstich-Kabinett Galeristin Wanda provoziert mit dem Ausstellungstitel »Ist Kunst recyclebar?« Gesamtschau von Inge Thiess-Böttner im Ernemannbau der Technischen Sammlungen Der Neue Sächsische Kunstverein feiert Überlassung der Ausstellungsräume vor 100 Jahren Jury des Neuen Sächsichen Kunstvereins bei der Auswahl der Preisträger für den Architekturpreis. IhremRuf, sich besonders für die konkrete Kunst einzusetzen, wird die Blasewitzer Galerie Teufel-Holze mit der Ausstellung von Andreas Brandt und Jan Meyer-Rogge erneut gerecht. Beide Künstler betreut die Galerie schon seit vielen Jahren. Die systematisch durchdachten Ölbilder und Zeichnungen des gebürtigen Hallenser und im nordfriesischen Niebüll lebenden Andreas Brandt sind zunächst mit farbigen Bändern durchzogen, später ergänzt durch waagerechte Linien. Still, unaufdringlich und doch kraftvoll gesellen sich die Skulpturen des Hamburgers Jan Meyer-Rogge dazu. Das sind große, spannungsvolle Stahlreifen, die der Plastiker gießen lässt. Ihnen liegen Studien in der Natur zu Grunde. Die beobachteten Naturphänomene überträgt er dann in das Material Stahl. Dabei sucht er immer nach dem Punkt in der Bewegung, wo das Gleichgewicht eintritt und Spannung entsteht. ▅ Bäume, Büsche und Geäst faszinieren die Dresdner Künstlerin Gudrun Nützenadel. Unter dem Titel »Arbeiten auf Papier« zeigt sie im Leonhardi-Museum ihre in den neunziger Jahren entstandenen Arbeiten. Die Künstlerin hält ihre wohltuenden Naturbetrachtungen von Blattwerk und Landschaften mit der Feder fest oder aquarelliert in erdigen Tönen. Ältere Werke sind im zur Ausstellung erschienen Katalog zu sehen. Mit ihren Verästelungen ähneln die Werke auch den Schaffenswegen

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