Leseprobe

Vorwort Mit coronöser Verspätung setzen wir unseren Blick zurück auf die Kunst in Dresden vor 25 Jahren fort: Das fünfte Jahrbuch zeigt, dass 1994 die großen Verunsicherungen durch die Wende noch nicht vorüber sind, sei es im persönlichen oder wirtschaftlichen Bereich. Es ist nach wie vor eine herausfordernde Zeit für Kunstschaffende. Trotzdem ist das Jahr prallvoll mit Kunst, Ausstellungen, Ereignissen und Darbietungen in jeglicher Form. Mit den Interviews einiger Persönlichkeiten, für die 1994 ein ganz besonders Jahr war, gehen wir neue Wege. Sie begleiteten die Kunst intensiv und wirkten selbst aktiv auf das kulturelle und künstlerische Leben der Stadt ein. Hochinteressante, sehr persönliche Positionen werden sichtbar und manche Entscheidungen und Ereignisse dürften in neuem Licht erscheinen. Die Journalistin Lisa Hilbich hat als Autorin und Interviewerin das Jahrbuch zusammengetragen und verfasst. Sie lebte und arbeitete damals selbst in Dresden; ihre journalistischen Themenschwerpunkte waren Kunst und Kultur. Insgesamt mögen mit »Kunst in Dresden 1994« wieder besondere Erinnerungsmomente entstehen, die zu eigenemWiederentdecken anregen. Wir wünschen viel Vergnügen bei der Lektüre! Christoph Möllers Olaf Holzapfel, Robert Makolies und Thomas Scheibitz (von links).

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