9 J A N U A R Max Uhlig: Retrospektive im Albertinum Die »Knieende« kehrt zurück Studentenclub Bärenzwinger bleibt erhalten Drei Jahre Französisches Kulturzentrum mit Stefan Plenkers Thüringer Porzellankunst im Zwinger Semesterkehraus der Architekturstudenten im Schumannbau 1994 ist das Jahr, in dem sich die Wende – die friedliche deutsche Revolution – zum 5. Male jährt. Eine gewisse Normalität zieht ein. Gleichzeitig wird ein deutschlandweites »Superwahljahr« eingeläutet, das in dieser Dichte nur unregelmäßig alle paar Jahre so stattfindet. Acht Landtage, Kommunalwahlen in neun Bundesländern, Europawahl, Bundestagswahl und auch der Bundespräsident sind neu zu wählen. Willkommen in der parlamentarischen Demokratie! ▅ Über den Jahreswechsel 1993/94 zeigt die Kunsthandlung Kühl ihre Angebotsausstellung »Grafik Gemälde, Plastik des XX. Jahrhunderts«. Darunter auch das Bild »Scheibe und Gebälk« von Hermann Glöckner. ▅ Nahezu unbeachtet von der Öffentlichkeit bekommt die Gemäldegalerie NeueMeister imAlbertinumzum 1. Januar einen neuen Direktor: Ulrich Bischoff, zuvor Referent für die Kunst des 20. Jahrhunderts an der Staatsgalerie Moderner Kunst der Bayerischen Staatsgemäldesammlung in München. Er löst Horst Zimmermann ab. Ihm gelingt mit einem engagierten Unterstützerkreis in den nächsten Jahren der Anschluss der »NeuenMeister« an die Gegenwartskunst. Dank seiner Expertise und Kreativität sowie der hervorragenden Kontakte in die internationale Kunstszene setzt er wichtige Impulse imDresdner Kunstleben. ▅ Frank Maasdorf in seinem Atelier.
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