Besser erhalten hat sich ein solcher buntfarbiger Besatz auch an einem ebenfalls von Hans Jakob Mair gefassten Elfenbeinhumpen im Grünen Gewölbe (Abb. 2, S. 417). Schnitzerei Siehe Kat.-Nr. 65. Provenienz Der Pokal fand 1682 Eingang in die Kunstkammer und kam wie alle Arbeiten mit Rhinozeroshorn 1832 in die Rüstkammer, von wo er 1890 ins Grüne Gewölbe gelangte. Bemerkungen zu Restaurierungen und zur Erhaltung Der Edelstein- und Emailbesatz ist nicht mehr vollständig erhalten (siehe Zuschreibung und Datierung Goldschmiedearbeit). Die Bekrönungsfigur hielt anfänglich einen vermutlich länglichen Gegenstand (vielleicht ein Dreizack) in ihrer erhobenen rechten Hand. Das Objekt wurde 1990 restauriert.2 TW Literatur Sponsel 1921, S. 187; Menzhausen 1977, S. 121, Taf. 64 Anmerkungen 1 Die Bestimmung des Materials erfolgte auf der Basis historischer Angaben und visuellen Befunds. Eine endgültige naturwissenschaftliche Prüfung steht aus. 2 Restaurierungsbericht, Michael Wagner, September 1990 (AGG). | 419
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