Leseprobe

420 | ����������� wohl Elias Geyer, Leipzig, um 1600 Deckel: wohl deutsch, um 1600 Silber, getrieben, gegossen, ziseliert, punziert, graviert, vergoldet; Straußenei, poliert Farbfassung: Grün auf den Hermenspangen, Weiß auf dem Schild mit dem herzoglichsächsischen Wappen H 42 cm; G 1 178 g Deckel: Mz: HN ligiert im Kreis Bz: Tor mit zwei Türmen im Kreis Marken auf dem Deckelrand Punzierung auf der Fußplatte: N. 9. 5. M. 3. l. 2 q. unter dem Lippenrand angenietet zwei Schilde mit dem herzoglich-sächsischen Wappen sowie dem Adler als Wappentier des Königreichs Polen Provenienz: vielleicht erstmals erwähnt im Inventar der Kunstkammer von 1610; höchstwahrscheinlich erstmals erwähnt im Inventar der Kunstkammer von 1640; von dort 1724 in das Grüne Gewölbe gekommen Inv.-Nr. III 223 67 Straußeneipokal mit vasenförmigem Schaft Inventare S Inventar Kunstkammer 1610, fol. 100 r Ahn Straußen Eiern oder Trinckgeschirren in Silber eingefast vnd vergüldet, Vermöge deß Anno 1595. verneüerten Inventary. [...] 7. Straußen Eier in silber eingefast vnd vergüldet, vnnd mit farbenn eingelassen, sambtt ihren habendenn Deckelnn. [unsichere Zuordnung] S Inventar Kunstkammer 1619, fol. 97 v, 98 r An straussen eyern, in vergüldten silber eingefast und zum trinckgeschirrn können gebrauchet werden, vermöge des anno 1610 verneuerten inventarii. [...] 7 Straussen eier, in silber [mit Tinte ergänzt:] wie trinckgeschirr eingefast und vergüldt, auch mit farben eingelassen, sambt ihren habenden deckeln [Bemerkung mit Bleistift:] An 2 die deckel zerschrickt und auch ein straußen ey, an welcher das menlein von silber gemacht, abgebrochen, so noch verhanden. [unsichere Zuordnung] S Inventar Kunstkammer 1640, fol. 133 r, 134 r – 134 v In der vierten tresur stehen straußen eyer und indianische nußschalen als trinckgeschirr in silber gefast. [...] 7 Straußen eyer in silber wie trinckgeschirr eingefast und vergüld, auch mit farben eingelaßen, sambt ihren habenden deckeln. An zweyen die deckel zerschrickt und auch ein straußn ey, an welchen das mänlein von silber gemacht, abgebrochen, so noch verhanden. [unsichere Zuordnung] / 1 Straußen ey in vergüldet silber eingefast von getriebener arbeit, ufn deckel ein gerüstet männlein mit einem spiß und glatten schildtlein stehende. Das ey ist zerschrickt und zubrochen. Wigt 6 mark, 2 loth, 3 quent. [Deckel] S Inventar Pretiosen 1725, fol. 220 v, 223 v, 228 r Pocale von Straußen Eyern. [...] No: 9. / Ein Pocal mit einen StraußenEy, mit drey abgehenden Schienen, an dem Mundstück das Chur Sächß. Wappen auf drey Schildergen, der deckel von getriebenen Silber und vergoldt, oben darauf auf einen runden Postementgen ein kleiner Vogel Strauß, der Fuß rund, der Angrieff mit drey Schnirckeln, auf drey Frazen Köpffen, darzwischen noch drey kleine Termes so alles von vergoldten Silber ausgearbeitet, und wieget mit dem Straußenei- pokale III 223 Mz Deckelrand III 223 Bz Deckelrand

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