534 | ����������� wohl Nikolaus Regner (erwähnt 1612–1633) Nördlingen, 1612–1633 Silber, getrieben, gegossen, geschnitten, ziseliert, graviert, punziert, vergoldet; Holz, geschnitzt, lackiert (Butten und Kleidung), Farbfassung (Inkarnat) H 32,9 cm (VI 4), 32,8 cm (VI 6); G 1 034 g (VI 4), 1 099 g (VI 6) Mz: N über R im Schild (R3, Nr. 2028, dort fälschlich als Peter Noblett, Frankfurt) Bz: Adler im Schild (R3, Nr. 3677) Marken auf der Buttenunterseite und am Fußrand, alle Marken verschlagen, bis auf das Mz und Bz auf der Butte (VI 6) Provenienz: erstmals erwähnt im Inventar von Hoflößnitz 1659; wohl seit 1704 im Grünen Gewölbe Inv.-Nrn. VI 4 (links) und VI 6 (rechts) 98 Paar Buttenträger Inventare S Inventar Hoflößnitz 1659 (unfol.) In der darzubehörigen Schlaffkammer ... 1. Schwarz Schräncklein mit großen Taffelglase, Darinnen [. . .] 1. Groß von Holz geschnizter Winzer mit 1. Großer Butten, außwendig mit silber beschlagen inwendig aber mit vergüldeten silber außgefüttert, und darauf einen silbern erhobenen Deckel, Ein Affe mit einen silbern kettigen mit einer Laute darauf sitzende, einen Huth Krause von Silber, wie dem die Schue das Kleidt mit Silber außgemacht, an der Seite einen Bandtdegen und kleinen Taschen, an rechten Arm eine große Taschen, darinnen 3. Kleine silberne Würffel in seinen Händen einen silbern Stab daran Weinlaub und Trauben, auf demselben Stab ein Eichhorn an einen Kettlein und neben einen Hundt an einen Kettlein, und stehet solcher auf einen hoch erhobenen ganz silbern Fuß. 1. Dergleichen Winzer Frau mit dergleichen Butten, Huth Krause aus Silber und den Kopf und Schürzen alles Silber umb die Lenden einen Gürtel mit silbern Kettlein daran eine Tasche, Meßerscheide und Knöpfflein von Silber hänget, an Lingken arm einen großen Handtkorb, darinnen ein Hahn und Henne, sizet Stiefeln von Silber einen Stab den obigen gleich, sowohl auch der Fuß. S Inventar Hoflößnitz 1672 (unfol.) In der darzubehörigen Schlaffkammer ... 1. schwarz verschloßenes Schräncklein, mit zwey in gläserner Taffeln, gefaßten Thüren, Darinnen sindt zu befinden [. . .] Ein von Holze geschnitzter, und etlichermaßen am Kleyde mit Silber außstaffirter Winzer, deßen Hutt und Krauße von Silber, trägt an der linken Seiten einen silbernen Banddegen und kleine Tasche am rechten Arme aber eine größere Tasche, darinnen drey kleine silberne Würffel, hatt in Händen einen silbernen Stab, mit Reben und Trauben umbflochten auf dem Stab ist ein Eichhorn an einer Kettlein, und darneben ein Hundt an einer Kette, der Winzer hatt auf den Rücken, eine mit Silber beschlagene, inwendig aber, mit vergüldeten Silber ausgefütterte Weinbeerbutte, auf welcher ein Affe, an einem silbern Kettlein mit einer Laute sizet, und stehet der Winzer auf einem erhobenen silbernen Fuße. Eine dazu gehörige Winzerin, mit dergleichen Butte, Hutte und Krauße, auch einen silbernen Gürtel und Kettlein, daran eine Tasche, und Messerschneide von Silber, hatt an lincken Arm einen Handkorb, darinnen ein Hahn, und eine Henne sizet, träget in der Handt einen Stab gleich vorigen. S Teilinventar Grünes Gewölbe 1704, fol. 140 r – 140 v In denen am fördern Gewölbe an den Wänden umbher stehenden Schräncken [...] Im Schrancke No: VII zur rechten Hand des Eingangs in das andere Gewölbe [...] Zwei Trinkgeschirr mit silbern Füßen mit von holz geschnittenen Winzer und Winzerin, tragen mit Silber beschlagene hölzerne Butten, Zierrath mit Weinreben und Trauben von Silber. S Inventar Pretiosenzimmer 1733, S. 377, 681–685 Eckkabinett [...] No: 437. / Ein Winzer von schwarzen Ebenholz geschnitten, hält mit beyden Händen einen Stab, worauf ein silbern vergoldt Eichhörngen sizet, dieses ist an einer Kette fest gemachet, wie auch ein kleines zum Füßen stehendes Hündgen. Um den Stab windet sich ein WeinRancken nebst Trauben herum von weißen Silber, hat auf dem Kopff einen silbern Huth mit vergoldter Schnur und Federn, an der rechten Hand henget eine silbern vergoldte Muschel, worinnen zwey silberne Würffel liegen, auf der lincken Seite eine vergoldte Tasche, worinnen ein WezStein, nebst Meßer, desgleichen auf dieser Seite einen langen Degen. Auf den Rücken hat er eine schwarze Butte mit weiß silbern Reiffen und Deckel, inwendig mit vergoldten Silber ausgefüttert, und sizet auf dem Deckel ein vergoldter auf einer Laute spielender Affe, an einer Kette. Der Fuß, worauf der Winzer stehet, ist von getriebenen Silber und hinten ein Blumen-Strauch. No: 438. / Eine dergleichen Winzerin auch von Ebenholz, dem Winzer in allem gleich, außer, daß sie an dem lincken Arm einen Korb hat, worinnen ein Hahn und eine Henne sizet. Auf dem Deckel ist auch ein Affe, so aber auf der Violine spielet. S Inventar Eckkabinett 1819, S. 263–265 No: 363. / Ein Winzer, von Ebenholz geschnitten, Hut, Krause, Knöpfe, Aufschläge, Gürtel und Stiefeln von Silber, zum Theil vergoldet, mit beiden Händen einen Stab haltend, um den sich silberne Ranken und Weintrauben winden, und auf welVI 6 Mz Butte VI 6 Bz Butte
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