688 | ����������� Abraham Schwedler d.J. (Meister 1593/1612, gestorben 1648) Dresden, 1635 Gold, getrieben, punziert, graviert, geprägt H je 14 cm; G 1 386 g (IV 69), 1 379 g (IV 70), 1 380 g (IV 77), 1 380 g (IV 78) ohne Marken graviert und geschwärzt am oberen Rand und am Deckel die ligierten Monogramme: HIG (IV 69), HM (IV 70), HC (IV 77), HA (IV 78) Punzierungen an der Becherunterseite: 5. m. 15. l. und 5 (IV 77); 5 M. 15. l. (IV 70); 5: Ma: 15. lo. 2 q. (IV 69)1 Provenienz: zwischen 1718 und 1723 aus dem Nachlass der Herzöge von Sachsen-Zeitz (IV 70); 1738 aus dem Nachlass der Herzöge von Sachsen-Merseburg (IV 77); 1746 aus dem Nachlass der Herzöge von Sachsen-Weißenfels (IV 78); erstmals erwähnt im Silberinventar von 1723 (IV 69 und IV 70); im Inventar des Silbervergoldeten Zimmer von 1733 als Nachtrag (IV 77 und IV 78); 1924 an das Haus Wettin abgegeben; 1927 zurückerworben zwei zugehörige historische Etuis vorhanden (Inv.-Nrn. E 195 und E 196) Inv.-Nrn. IV 77, IV 78, IV 69 und IV 70 (von links nach rechts) 144 Vier goldene Münzdeckelbecher auf Kugelfüßen S Inventar Residenz Merseburg 1732, fol. 6 r Zum Buffet gehörig. An Golde. [...] Ein goldener Haußbecher mit dergl. Deckel und C. H. sig. wäget 5 mark, 14 loth, – quent. [IV 77] S Inventar Fürstennachlass Merseburg 1739, fol. 5 r No: 3. / Ein goldener so genannter Fürstl Haußbecher mit dergleichen Deckel so 395 Ducaten wiegen soll. [IV 77] S Inventar Silbervergoldetes Zimmer 1733, S. 18, 22, 56–58, 60 (Nachtrag) Befinden sich an massiv goldenen dergleichen auch an silbern verguldten Geschirren, nach specificirte Stücke, als: 1. An massiv goldenen sowohl antiquen als modernen Geschirren. [...] No: 4. D. / Ein goldener Becher mit einem Deckel, ist mit Churfürstl. Sächß. Medaillen ausgesezt, der Becher stehet auf drey Knöpffen, welche gleichfalls mit Medaillen beleget, hat gewogen 5 mark, 15 loth, 2 quent. [IV 69] No: 5. D. / Ein dergleichen Becher aus der Zeizischen Verlaßenschafft, so gewogen 5 mark, 15 loth, – quent. [IV 70] [...] No: 58. D. / Ein massiv goldener Becher, daran die Chiffre HC [ligiert] gestochen, mit einem Deckel, über und über mit Churfürstl. Sächß. Medaillen ausgesezet, stehet auf 3. Knöpfen, so gleichfalls mit Medaillen besezet, hat gewogen 5 mark, 15 loth. / Dieser Becher ist ein Compagnon von denen sub. N°. 4. und 5. D. p. 22 und ist nach Absterben des letzten Herzogs Heinrichs zu Sachßen=Merseburg, an S. Königl. Mait: gekommen und am 30. Aug: 1738. zum Grünen Gewölbe gegeben worden l. Abg: und Vermehr: Schein vom 8. Septbr: 1738. C. F. [?] Gleichmann. [IV 77] No: 59. D. / Ein massiv goldener Becher, daran die Chiffre HA [ligiert] gestochen, mit einem Deckel, über und über mit Churfürstl. Sächßischen Medaillen ausgesezt, stehet auf drey Knöpffen, so gleichfalls mit Medaillen besezt, hat gewogen 5 mark, 15 loth. / ist ein Compagnon von denen sub N°. 4. und 5. D. pag: 22. und N°. 58. D. pag: 56. befindlichen Bechern [IV 78] [...] Diese drey goldene Trinck=Geschirre2 sind aus des verstorbenen Herrn Herzogs zu Sachßen= Weissenfelß Johann Adolph Verlassenschafft am 6. Aug. 1746. zur Geh: Verwahrung abgegeben worden. S Inventar Silbervergoldetes Zimmer 1817, S. 2 Cap. I Massiv goldne Geschirre. [...] No: 1. [mit Bleistift darunter:] 69 / Ein goldener Becher mit Deckel, mit Chursächsischen Medaillen ausgesezt, auf 3. Knöpfen die auch mit Medaillen belegt sind; wiegt 5 mark, 15 loth, – quent. [IV 69] No: 2. [mit Bleistift darunter:] 70 / Ein dergleichen Becher, dem vorigen ganz ähnlich, aus der Zeizischen Verlassenschaft; wiegt 5 mark, 15 loth, – quent. [IV 70] No: 3. [mit Bleistift darunter:] 77 / Ein dergleichen Becher mit der Chiffre HG3 [ligiert]; wiegt 5 mark, 15 loth, 1 quent. [IV 77] No: 4. [mit Bleistift darunter:] 78 / Ein dergleichen Becher mit der Chiffre HA [ligiert], wiegt 5 mark, 15 loth, – quent. [IV 78] S Inventar Zugänge ab 1875 No: 1927/1. / Vier goldene Münzbecher 1619/1630 (Führer 2. Aufl. S. 132) / Im Tausch gegen Stücke aus dem Hist. Museum zurückerworben. S Inventar Silberzimmer 1879, S. 65–67, 73–75 No: 69. / Ein goldner Becher mit Deckel, mit Chursächsischen Medaillen ausgesetzt, auf drei Knöpfen die ebenfalls mit Medaillen belegt sind; wiegt 1393 Gr. [Bemerkung mit roter Tinte:] 1924 an den Verein Haus Wettin / 1927 von dem Verein Haus Wettin durch Tausch zurückerworben [IV 69] No: 70. / Ein goldner Becher, mit Deckel, dem vorigen ganz ähnlich, und wie jener aus der Zeizischen Verlassenschaft; wiegt 1383 Gr. [Bemerkung mit roter Tinte:] 1924 an den Verein Haus Wettin / 1927 von dem Verein Haus Wettin durch Tausch zurückerworben [IV 70] [. . .] No: 77. / Ein goldner Becher, mit Deckel, mit Chursächsischen Medaillen ausgesetzt und mit der Chiffre HG [ligiert], [mit Bleistift darüber:] HC; auf drei Knöpfen die ebenfalls mit Medaillen belegt sind; wiegt 1383 Gr. [Bemerkung mit roter Tinte:] 1924 an den Verein Haus Wettin / 1927 von dem Verein Haus Wettin durch Tausch zurückerworben [IV 77] No: 78. / Ein goldner Becher mit Deckel, mit der Chiffre HA [ligiert]. Im Uebrigen dem vorigen ganz ähnlich und wie jener aus der Zeizischen Verlassenschaft. 1384 Gr. [Bemerkung mit roter Tinte:] 1924 an den Verein Haus Wettin / 1927 von dem Verein Haus Wettin durch Tausch zurückerworben [IV 78] Inventare S Inventar Silber 1723, S. 5 Ein goldtener Becher mit dem Deckel ist mit Churfürstl. Sächsß. Medaillen ausgesezet, der Becher stehet auf drey Knöpffen, welche gleichfalls mit Medaillen beleget, hat gewogen 5 mark, 15 loth, 2 quent. [IV 69] Ein dergleichen Becher, aus der Zeizischen Verlaßenschafft, so gewogen 5 mark, 15 loth, – quent [IV 70]
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