Leseprobe

samten Laufzeit. Ebenso übernahm ihre Mit- arbeiterin Stefanie Giersch organisatorische und grafische Arbeiten.Von Seiten des Diako- nissenkrankenhauses waren der Pflegeleiter Michael Junge, die Ärzt*innen der Intensiv- station sowie das Pflegepersonal wichtige Ansprechpartner. Wir alle haben mit diesem Projekt Neuland betreten. Als Künstler*innen sind wir es gewohnt, eigene Fragestellungen zu entwickeln und entsprechende künstlerische Lösungen zu er- arbeiten. Die Formen der Umsetzung sind individuelle Lösungen.Anders verhielt es sich mit dem »Projekt Intensiv«. Die Klinik formu- lierte ihr Anliegen. Das Studium hatte gerade begonnen, und die Projektgruppe musste sich erst einmal kennenlernen. Persönliche Vor- stellungen im Plenum zu äußern, individuelle Ideen zu sammeln und ganz offen mit der Aufgabe und den klinischen Gegebenheiten umgehen zu können, schuf eine tragfähige Basis. Dabei beeinflusste der gleich zu Beginn besuchte Workshop in der Klinik den Fin- dungsprozess. Rechercheergebnisse ausWis- senschaft und Kunst lieferten weitere wert- volle Informationen. Es gab von Anfang an thematische Überschneidungen, die sich auf farbiges Licht oder naturnahe Farben und Formen bezogen. Diese Grundlage machte es später einfacher, als Gruppe den ausgewähl- ten Entwurf gemeinsam weiterzuentwickeln, Ideen aus den übrigen Entwürfen zu über- nehmen und so für alle eine akzeptable Lö- sung zu finden. Der Austausch untereinander, aber auch das Engagement des Klinikper­ links und rechts: Zwei unterschiedliche Beleuchtungssituationen im Modellzimmer des Diakonissenkrankenhauses Fotos: Robert Vanis.

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