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In ihnen wurden hunderttausende Zwangsarbeiter interniert. Für die Einweisung der Häftlinge und ihre Bewachung war die Ordnungspolizei verantwortlich. Ein zentrales Aufgabengebiet der Polizei während des Krieges war der zivile Luftschutz, der von den regionalen Befehlshabern der Ordnungspolizei organisiert wurde. Ihnen unterstanden die Feuer- schutzpolizei, die Technische Nothilfe und der Sicherheits- und Hilfs- dienst. Die Polizei verfügte nicht über die Mittel, um die Bevölkerung wirkungsvoll vor dem Luftkrieg zu schützen und die Schäden zu besei- tigen. Der rassistische Charakter des NS-Regimes zeigte sich auch beim Luftschutz: Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und weitere aus der nationalsozialistischen ›Volksgemeinschaft‹ ausgegrenzte Gruppen waren von den Schutzmaßnahmen ausgeschlossen. Der alliierte Luft- krieg zerstörte ab 1942 viele deutsche Städte und legte das öffentliche Leben lahm. Um den Zerfall der öffentlichen Ordnung aufzuhalten, ging die Polizei mit großer Härte gegen die wachsende Eigentums kriminalität vor. In der Endphase des Krieges verschärfte die Gestapo den Terror gegen die eigene Bevölkerung. Öffentliche Hinrichtungen sollten die kriegsmüde Gesellschaft vor der vorzeitigen Kapitulation abschrecken. Den Mordexzessen in den letzten Kriegsmonaten fielen hauptsächlich Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene zum Opfer. Die Gestapo ermor- dete viele Gefangene und bedrohte jeden, der dem Regime nicht bis zum Untergang folgen wollte.
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