Katalog
16 Die Chronik der Stadt Zwickau 1303 Der Steinweg erhielt als erste Straße Zwickaus eine Pflasterung und damit diesen bezeichnenden Namen. 1305 Am 25. August verfügte Kunigunde, die Witwe des Ratsherrn Werner Zschakan, mit einer stattlichen Dotierung den Neubau des Georgenhospitals vor dem Frauentor. Zu diesem Areal gehörte ebenfalls die Margarethenkirche. Das Hospital, auch »das Reiche Hospital« genannt, befand sich später an der Hinterseite des Friedhofs (1521 angelegt). 1308 Im Juni begab sich die Reichsstadt Zwickau unter den markgräflichen Schutz des Markgrafen von Meißen und Landgrafen von Thüringen, Friedrich dem Freidigen. 1311 erwarb der Markgraf das Plei- ßenland mit Zwickau für zehn Jahre wiederver- käuflich, 1323 schließlich als dauerhaftes Reichs- lehen. n In der Jüdengasse existierte eine kleine Synagoge der Juden. 1316 Am 3. Mai erlaubte Markgraf Friedrich von Meißen in einem offenen Brief den Bürgern der Stadt, in einem »Burgerlehn« auf seinem Bergwerk auf dem »Fürstenberg« (dem Hohen Forst bei Kirchberg) Bergbau zu betreiben (Abb. 3). Das 14. Jahrhundert Abb. 3 | Friedrich Markgraf zu Meißen gewährt den Bürgern von Zwickau auf seinem Bergwerk Fürstenberg ein Bürgerlehen, 1316
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