Die Karriere des Fotografenpaares Heinrich und Thea Weskamp zwischen 1930 und 1960
Herausgeber:in
Jens Bove, Agnes Matthias
Autor:in
Judith Riemer
Details
15.1.2026
25 × 19,4 cm,
112 Seiten, 108 farbige Abb.
Klappenbroschur
ISBN: 978-3-95498-909-6
Preis
28 €
inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Der fotografische Nachlass von Heinrich und Thea Weskamp in der Deutschen Fotothek bildet den Ausgangspunkt für eine vergleichende Untersuchung der Bildpublizistik zum Thema Arbeit im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit der BRD. Das Fotografenpaar arbeitete zwischen 1930 und 1960 für verschiedene illustrierte Zeitschriften. Mit ihren Bildern speisten sie den für die nationalsozialistische Ideologie zentralen Topos der »Deutschen Arbeit«. Mit der Frage nach dessen Fortleben in den Bild- und Mediendiskursen der Nachkriegszeit widmet sich der Band einem Desiderat der fotohistorischen Forschung.
Anhand der drei Bereiche Landwirtschaft, Industrie und Hauswirtschaft analysiert die Autori...
Der fotografische Nachlass von Heinrich und Thea Weskamp in der Deutschen Fotothek bildet den Ausgangspunkt für eine vergleichende Untersuchung der Bildpublizistik zum Thema Arbeit im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit der BRD. Das Fotografenpaar arbeitete zwischen 1930 und 1960 für verschiedene illustrierte Zeitschriften. Mit ihren Bildern speisten sie den für die nationalsozialistische Ideologie zentralen Topos der »Deutschen Arbeit«. Mit der Frage nach dessen Fortleben in den Bild- und Mediendiskursen der Nachkriegszeit widmet sich der Band einem Desiderat der fotohistorischen Forschung.
Anhand der drei Bereiche Landwirtschaft, Industrie und Hauswirtschaft analysiert die Autorin die Fotografien der Weskamps in ihren medialen und gesellschaftlichen Kontexten und zeigt dabei Kontinuitäten sowie Brüche in den (visuellen) Leitbildern von Arbeit auf. Die Publikation leistet zugleich eine erste kritische Aufarbeitung des fotografischen Nachlasses von Heinrich und Thea Weskamp sowie ihrer Netzwerke und Arbeitsweisen und verweist auf das Potenzial für weiterführende Forschungen.